Georg auf Lieder – Unplugged

16. Oktober 2021
20:00
Schanzenstr. 52, 21683 Stade-Bützfleth
Festung Grauerort
Georg auf Lieder – Unplugged

Liebe Freunde der UNPLUGGED SESSIONS,
eigentlich ist er erst im nächsten Jahr bei unserem schönen Festival zu Gast, doch als kleinen Vorgeschmack auf das kommende Jahr, präsentieren wir Euch Georg auf Lieder bereits am 16. Oktober 2021 mit einer Solo-Show bei den Bunker Sessions in den Katakomben der Festung Grauerort bei Stade.

Tickets für GEORG AUF LIEDER gibt es hier:

shop.stinski-gmbh.com

 

Georg auf Lieder präsentiert Georg auf Lieder – Elf Songs Ich

Nostalgie hat Zukunft. Zumindest klingt es so, als habe Georg auf Lieder
mit seinem dritten Studioalbum den Blick in den Rückspiegel vertont,
mit dem Fuß auf dem Gas. Es ist eine melancholische Reise, denn der
32-Jährige traut sich zum ersten Mal, auch die Lebensabschnitte zu
besingen, die zu wahr sind, um schön zu sein. Und zum ersten Mal
verpackt er’s nicht in einen sympathischen Scherz über sich selbst. Kein
Schutzschild, keine Bremse. So lernen wir in Sprachnachrichten seine
Familie kennen, begreifen die Umstände der Kindheit des Bolivianers.
Aufwachsen fern vom Vater, nah an der Mutter, das rastlose Herz, wenig
Kohle, viele Träume.

Platte ohne Namen.

Kein Titel würde der Bandbreite an Persönlichem gerecht werden, so
Georg auf Lieder, „deshalb heißt das Album wohl automatisch ’Georg
auf Lieder’. Es ist für mich der schlüssigste Titel. Dass es einen Song für
meine Mutter und einen für meinen leiblichen Vater auf ein Album
geschafft haben, lässt es zur Hälfte fast schon wie ein Konzeptalbum
wirken. Es ist eine Sammlung prägender Momente, die mich zu dem
gemacht haben, der ich heute bin. Es ist gefühlt wie mein Debüt-
Album.“

Sein erstes Album „Alexanderplatz“ kam 2014, nachdem er als
Straßenmusiker entdeckt wurde. Zwei Jahre später lieferte er dann die
Platte “Mano Grande” nach. Major Deal, Headliner bei Festivals und im
Vorprogramm von internationalen Größen wie Amy MacDonald,
Imagine Dragons, Rea Garvey, MIA., Milow, 350 Wohnzimmerkonzerte –
er hat Erfolge gefeiert als Singer-Songwriter und trotzdem ist für Georg
auf Lieder mit seinem aktuellen Werk alles anders, alles neu.

100 Prozent Ich.

„Dieses Album ist für mich zum einen textlich, musikalisch und in Sachen
Produktion auf einem ganz anderen Niveau als die Veröffentlichungen
zuvor. Die Platte ist für mich rund und will nichts. Außerdem bin ich zum
ersten Mal mein eigener Chef und bin stolz darauf“. Und hier wären wir
nun auch bei der Erklärung für den Fuß auf dem Gas: Zukunftsweisend
hat er über eine Crowdfunding-Kampagne knapp 30.000 Euro
zusammenbekommen, um sein Album zu finanzieren. Und das trotz
Corona. Mit der Unterstützung seiner Fans und dem Willen, etwas Pures
und Echtes abzuliefern, schloß er sich mit Produzent Philipp Schwär (u.a.
Fynn Kliemann) für zwei Monate in Hamburg im Studio ein. Entstanden
sind elf Songs, die beweisen dass Authentizität kein Fremdwort in der
deutschsprachigen Poplandschaft sein muss. Um der Unabhängigkeit
die Krone aufzusetzen, gründet der Musiker noch sein eigenes Label
zusammen mit Steffen „Steddy“ Wilmking (u.a. Produzent von Casper,
Schlagzeuger und MD bei SSIO und Inhaber von Papercup Records).

Und wie klingt der neue Georg auf Lieder jetzt? Zerbrechlich, fordernd,
versöhnlich. Eben wie der Verlauf eines ehrlichen Gesprächs mit der
Vergangenheit auf dem Roadtrip, der sich Leben nennt. Und wenn man
kein Bock auf Reden hat, dann begleiten einen seine Gitarrenriffs.

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